Moving-Target.de

»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:

Abonnieren:



Peripherie

Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag | Alphamama
Schutt & Asche
Notizblog | Buchblogger
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder

Kontakt

Impressum

powered by ExpressionEngine








Freitag, 26. Februar 2010

To shop or not to shop

Einkaufen konnte ich ja schon immer ganz schlimm, und mit Tochterkind fallen zusätzlich Barrieren, von deren Existenz ich wahrscheinlich vorher niemals etwas bemerkt habe. Noch ahnt das Kind nicht, dass es noch eine andere Auswahl gäbe als die im eigenen Schrank. Wenn ich es also zu normalen Öffnungszeiten mal in die Innenstadt schaffe, kehre ich mit reicher Beute heim. Heute gab es beim Accessoire-Dealer gerade eben noch ein paar Sommerkleidchen, die besten sind Mitte März längst ausverkauft.

Kinderkleidchen, wohlgemerkt. Beim ersten dachte ich mir noch nichts dabei, als die Verkäuferin mir strahlend erzählte, dieses Hängerchen wäre so arg niedlich, dass sie es auch für sich selbst gekauft habe. Bei der zarten Kleinmädchentunika wurde ich dann allerdings stutzig, als Verkäuferin 2 meinte, diese hübsche Tunika in der tollen Farbe habe sie sich auch, in der größten Kindergröße ....

Daraufhin fragte ich die anwesenden Damen geradeheraus, ob sie es denn normal fänden, in Kindermode zu passen. Ob sie denn beide Größe 32 oder 34 hätten oder was denn sonst los sei?

Nö, meinte die eine, ganz normale Kleidergröße, und dicke Schenkel habe sie, wie ein Pony. Die andere erläuterte, dass sie auch eine 40 tragen würde, aber die Tunika würde sich an ihrem Pferdearsch nicht stören. Nummer 3 gab zu, tatsächlich so zierlich zu sein, erklärte aber parallel, über so gut wie kein Brustgewebe zu verfügen und deswegen in alles reinzupassen. (Falls jemand weiß, warum Frauen immer so viel Wert darauf legen, sich selbst runterzumachen, wäre ich über eine Information erfreut.)

Es war übrigens eine lockere und freundliche Unterhaltung, diese Verkäuferinnen fanden es nicht besonders unnormal, von einer dicken Frau nach ihrer Kleidergröße befragt zu werden und benahmen sich so zutraulich wie die Wesen, die wir sonst im Streichelzoo besichtigen. Also habe ich mir die Damen genauer angeschaut. Schenkel wie ein nettes Brauereipony, stimmt. Pferdehintern, check. Tittenfrei, check. Passten trotzdem oder deswegen alle in Kindermode.

Wenn alle dünnen Frauen, die über den Kleidergrößenschrumpfwahn klagen, einfach mal kurz bei der Mädchenmode gucken würden? Vielleicht verhindere ich gerade eine Massendepression.

Oder es gibt gar keine Pointe für diesen Text. Das kann natürlich auch sein.

# 26. Februar 2010 um 12:04 PM
On Target • 4x FeedbackDrucken





Samstag, 06. Februar 2010

Stampfer

Sie läuft den Gang entlang mit drei kleinen zottigen Hunden und erst als sie näher kommt, sehe ich: Zwei davon sind ihre Stiefel, unförmige große Fellbatzen. Vor Überraschung muss ich loslachen und sie wirft mir einen bitterkalt verächtlichen Blick zu, der meinem eigenen von den Füssen nach oben folgt, bis wir uns begegnen - ich weiche ihr nicht aus. Dann lächle ich ihre Feindseligkeit einfach weg, bis sie schmilzt und das Mädchen schmunzeln muss. Der dünne kleine Hund hat sich in meine Tasche verliebt, muss aber dank Leine seinen beiden Freunden folgen.

# 06. Februar 2010 um 09:11 PM
On Target • 0x FeedbackDrucken





Samstag, 16. Januar 2010

Der Apfel fällt nicht weit.

Wenn ich beim Abendessen einen Mangoschnipsel nehme, ihn vor das Mädchen halte und ihm eine Piepsstimme verleihe, damit er lockt: »Guck mal, ich bin lecker, du kannst mich essen«  ... dann sollte ich im Fall meiner Tochter wohl damit rechnen, dass mir ein kieksender Paprikaschnitz antwortet “Nein nein, du schmeckst gar nicht!“

# 16. Januar 2010 um 10:05 PM
On Target • 5x FeedbackDrucken





Dienstag, 29. Dezember 2009

Kein Blick zurück

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen.

Haare länger oder kürzer?
Erst länger, dann kürzer, dann wieder länger ....

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weniger kurzsichtig, andere Werte.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ähm.

Der hirnrissigste Plan?
Erst mal den Arzt fragen, bevor ich ein bestimmtes Medikament weiter nehme.

Die gefährlichste Unternehmung?
Siehe Plan.

Der beste Sex?
Uns bleibt immer noch Paris.

Die teuerste Anschaffung?
Das ist eine Fangfrage, richtig?

Das leckerste Essen?
Weihnachts-Trifle. Und Waffeln für die Gäste.

Das beeindruckenste Buch?
Oh. Viele, viele. Ich habe alles von Nina Kiriki Hofmann gelesen, das noch erhältlich war. Und noch diverse andere. Zum Beispiel die Anansi Boys von Geiman sind viel in meinem Kopf, laufen neben mir her, kaspern sich eins zurecht, zaubern ein bisschen an Nervensägen herum.

Der ergreifendste Film?
Total einfach. Genau einmal haben wir es ins Kino geschafft, also war es “Avatar”. Hm.

Die beste CD?
Eine Datensicherung.

Das schönste Konzert?

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Krankheit.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Kind und Mann und Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Will I make it through the night?
Chorus, anderer Song:
It’s the eye of the tiger, it’s the cream of the fight
Risin’ up to the challenge of our rival.

2009 zum ersten Mal getan?
Hm. Jemanden fristgerecht gefeuert.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Kino.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
- unzuverlässige Handwerker, dreckigfaule Putzfrau
- nicht die erste Kita-Saison, aber ihre Infekte
- meine Schilddrüse. Zu spät.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
:-)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
:-))

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
:-)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du bist meine Mama.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das stimmt, ich bin deine Mama.

2009 war mit 1 Wort…?
Überlang.

# 29. Dezember 2009 um 06:17 PM
On Target • 0x FeedbackDrucken





Gut erkannt.

“Ein kaum verhohlenes Kosten-Nutzen-Kalkül kolonisiert jetzt meine sozialen Bindungen.“
http://www.zeit.de/2009/52/Farmville?page=1

# 29. Dezember 2009 um 09:19 AM
On Target • 0x FeedbackDrucken





Seite 1 von 951 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »